ZUSAMMENhalt – was mir in unserer Gemeinschaft wichtig ist (von Sonja)

Wenn ich morgens durch Handeloh gehe, wenn ich Menschen treffe oder einfach mit offenen Augen durch unseren Ort gehe, begegne n mir immer wieder diese kleinen Momente, die mir zeigen, was unsere Gemeinschaft ausmacht.

Manchmal ist es eine Nachricht auf dem Handy:
„Ich schaffe den Weg zum Arzt heute nicht alleine. Kannst du mich fahren?“
Eine einfache Bitte.
Aber für mich steckt darin etwas ganz Besonderes.

Denn sie zeigt Vertrauen.

Das Vertrauen, jemanden fragen zu können.

Das Vertrauen, dass jemand da ist.

Das Gefühl: Ich muss nicht alles alleine schaffen.

Genau diese kleinen Begegnungen sind es, die mir immer wieder zeigen, wie wertvoll unser Miteinander ist.

Ich lebe gerne in Handeloh und fühle mich unserer Samtgemeinde Tostedt sehr verbunden. Was unsere Orte lebenswert macht, sind für mich vor allem die Menschen, die hier leben.

Menschen, die helfen.

Menschen, die zuhören.

Menschen, die anpacken.

Menschen, die Verantwortung übernehmen.

Oft passiert das ganz selbstverständlich und ohne großes Aufsehen.

Aber genau daraus entsteht Gemeinschaft.

Genau daraus entsteht ZUSAMMENhalt.

Ich sehe dieses Engagement an vielen Stellen: in Vereinen, in der Feuerwehr, in Initiativen, in der Nachbarschaft und in vielen kleinen Hilfen im Alltag.

Diese Bereitschaft, füreinander da zu sein, verdient Wertschätzung.

Deshalb ist mir das Ehrenamt ein besonderes Anliegen. Mit meinem Antrag für eine Danke-Veranstaltung für das Ehrenamt möchte ich bewusst einmal innehalten und Danke sagen.

Danke für eure Zeit.

Danke für eure Ideen.

Danke für euren Einsatz für unsere Gemeinschaft.

Genauso wichtig ist mir, dass Menschen, die neu zu uns kommen, schnell das Gefühl bekommen, angekommen zu sein.

Denn ein Ort wird nicht allein durch eine Adresse zur Heimat.

Es sind die Menschen, die Begegnungen und die Verbindungen, die daraus ein Zuhause machen.

Deshalb setze ich mich für WILLKOMMENSVERANSTALTUNGEN für NEUBÜRGER in Handeloh ein.

Denn manchmal beginnt Zugehörigkeit mit einer offenen Tür, einem ersten Gespräch oder einem einfachen:

„Schön, dass du da bist.“

Für mich gehört zu einer starken Gemeinschaft auch, dass alle Generationen ihren Platz haben.

Unsere jungen Menschen haben Ideen, Wünsche und Vorstellungen für ihre Zukunft. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, gehört zu werden und mitzugestalten. Deshalb unterstütze ich den JUGENDRAT.

Und genauso wichtig ist mir die Erfahrung unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger. Sie kennen unsere Orte, ihre Geschichte und ihre Entwicklung. Ihre Perspektiven sind wertvoll. Deshalb habe ich mich für einen SENIORENBEIRAT eingesetzt.

Denn eine Gemeinschaft lebt davon, dass Generationen miteinander sprechen und voneinander lernen.

Zusammenhalt bedeutet für mich auch, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

Der PRÄVENTIONSRAT steht für den Gedanken, frühzeitig hinzuschauen, miteinander zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Wenn ich an die Zukunft unserer Samtgemeinde denke, wünsche ich mir vor allem eines:

Dass Menschen sich verbunden fühlen.

Dass Menschen sich einbringen können.

Dass Menschen wissen:

Ich werde gesehen.
Ich werde gehört.
Ich gehöre dazu.

Wir müssen nicht immer derselben Meinung sein.

Aber wir sollten miteinander im Gespräch bleiben und respektvoll miteinander umgehen.

Denn genau das macht eine Gemeinschaft stark.

Für mich bedeutet ZUSAMMEN:

Füreinander da sein.

Miteinander reden.

Gemeinsam gestalten.

Viele Menschen.

Viele Geschichten.

Viele Ideen.

Aber ein gemeinsamer Weg.

Darauf bin ich stolz.

Und genau dafür möchte ich mich auch weiterhin einsetzen.

Autorin: Sonja Kröger, Handeloh