Radverkehr in Tostedt – sicher und alltagstauglich (von Caroline)

Ich versuche, so viele Wege wie möglich mit dem Fahrrad zurückzulegen – mit den Kindern zur Kita, ins Freibad, zum Einkaufen oder für Erledigungen im Ortskern. Das Fahrrad ist für mich nicht nur ein Freizeitgerät, sondern ein Verkehrsmittel für den Alltag.
Doch gerade mit Kindern merke ich immer wieder, dass viele Strecken in Tostedt noch sicherer und besser geplant sein könnten. Wer möchte, dass mehr Menschen vom Auto aufs Fahrrad umsteigen, muss attraktive und sichere Bedingungen schaffen. Davon profitieren nicht nur Radfahrerinnen und Radfahrer, sondern auch die Umwelt, die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität in unserer Gemeinde.
Deshalb setzen wir uns für konkrete Verbesserungen ein:
Breslauer Straße: Bei der anstehenden Sanierung muss eine fahrradfreundliche Infrastruktur von Anfang an mitgedacht werden. Straßen werden für Jahrzehnte gebaut – diese Chance dürfen wir nicht verpassen.
Fahrradstraße: Unser Antrag zur Einrichtung einer Fahrradstraße wurde bereits eingereicht und befindet sich derzeit in der Prüfung. Wir werden uns weiterhin für eine zügige Umsetzung einsetzen.
Zinnhütte: Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse halten wir einen gemeinsamen Geh- und Radweg für die beste Lösung. Eine gestrichelte Linie auf der Fahrbahn bietet aus unserer Sicht nicht die notwendige Sicherheit und sorgt eher für Unsicherheit bei allen Verkehrsteilnehmenden.
Kreisverkehr Zinnhütte/Bahnhofstraße: Wir setzen uns für die Planung und den Bau eines Kreisverkehrs ein. Dabei müssen sichere Querungen und eine gute Führung für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende von Anfang an berücksichtigt werden.
Unser Ziel ist ein Radwegenetz, das Kinder sicher zur Schule bringt, Pendlerinnen und Pendlern den Alltag erleichtert und auch Seniorinnen und Senioren ein gutes Gefühl gibt. Jeder Weg, der sicher mit dem Fahrrad zurückgelegt werden kann, macht Tostedt ein Stück lebenswerter.

Autorin: Caroline Wegner